Aufbautraining für Angkor Wat
Eigentlich wollte ich gestern Abend schon eine Tour zum Wat Phu Champasak buchen, was aber leider nicht möglich war, da es nirgends genügend Teilnehmer hatte.
Auch heute hat sich dann spontan keine Gruppe zusammengefunden und somit “musste” ich auf eigene Faust losziehen. Eine Möglichkeit für die rund 50 Kilometer wäre ein gemieteter Scooter gewesen, der mich rund zehn Dollar plus Strassengebühren und Kosten für die Fähre gekostet hätte. Da ich aber weder auf die Strasse mit all den Schlaglöchern noch zum selber fahren und suchen Lust hatte, kam mir das Angebot eines TucTuc-Fahrers gerade gelegen.
Auf dem Weg zum Wat hab ich dann allerdings nicht schlecht gestaunt, als wir innerhalb kürzester Zeit einem Hummer H2 sowie einem Porsche Cayenne begegneten. Nun ja, es scheint doch auch ein paar Wohlhabende in Laos zu haben
Als wir bei der Fähre ankamen, gab es bald etwas Action. Ein Truck blieb im Schlamm vor der Fähre stecken und musste ausgebuddelt werden. Der Steg war halt nicht wie in Horgen und die Fähre war auch nicht ganz vergleichbar. Es waren eher drei Boote, die mit einer Plattform zusammengehalten wurden.
Wat Phu Champasak ist zwar schon recht verfallen (im Vergleich zu Tempel die ich in Indien gesehen habe) und viele Bereich sind nicht zugänglich bezw. gesperrt aber er hat Lust auf mehr gemacht! Als Aufbautraining für die vielen Stufen in Angkor Wat hat er seinen Zweck auf alle Fälle erfüllt, ist er doch ziemlich in den Hang hinauf gebaut und die Treppen recht steil.
Auf dem Retoureweg gab es dann nochmals Action bei der Fähre! Ein Laster hat sich bei der Fahrt über die Holzbretter etwas verschätzt und ist prompt im Mekong gelandet