Hoehlen von Ajante

Heute Morgen ging es mit dem Bus von Jalgaon nach Fardapur und weiter zu den Höhlen von Ajante. Und da die Höhlen auf dem Weg zur nächsten Destination lagen, kam das ganze Gepäck mit (und war somit auch der Grund, wieso ich nur eine Nacht in Jalgaon verbrachte).

Die Fahrt nach Fardapur war sehr kurzweilig, da Natascha und ich uns noch viel zu erzählen hatten über unsere bisherigen Reiseabenteuer. In Fardapur mussten wir dann den Bus verlassen, eine Hoeflichkeitsgebuehr von 7 Rupien bezahlen (um den Touristenkomplex zu passieren…) und nach einem Kaffee mit dem nächsten Bus die restlichen 4 Kilometer zurückzulegen. Die Busse dort waren echt grossartig!!! AC, viel Platz einfach herrlich, aber eben nur für 4 Kilometer… Dort angekommen konnten wir dann unser ganzes Gepäck abgeben und nun unter der brennenden Sonne die Höhlen besichtigen.

Die ca. 30 Hoehlen waren den Besuch wert, auch wenn das ganze recht touristisch war und natürlich heute auch viele Inder hier waren (Sonntag…) Es war schon eindruecklich zu sehen, wie die ganzen Tempel in die Felsen geschlagen wurden – mit Saeulen und allem drum und dran! Auch die Wandmalereien, die dezent angeleuchtet wurden, waren zum Teil noch sehr gut erhalten. Eindrücklich war auch eine der letzten Höhlen, die nicht fertiggestellt wurde und man die Vorgehensweise beim Bau dieser Tempel erahnen konnte!

Nachdem wir alle ca. 30 Höhlen kurz (oder auch länger) besucht hatten, liessen wir uns noch zum Aufstieg zum Viewpoint hinreissen (von wo aus die Höhlen von einer britischen Jagdgesellschaft entdeckt wurden). Der “Aufstieg” in der prallen Sonne war wohl nicht die glorreichste Idee :-) Mehr “enttäuscht” waren wir aber, dass dort oben niemand Getränke verkaufte (so touristisch der ganze Rest war). Das einzige was uns angeboten wurde, waren ein paar Steine und Kristalle!

Von den Höhlen ging es dann weiter mit einem “normalen” Bus (was hätten wir für den anderen alles hergegeben!) nach Aurangabad. Zuerst im stehen, dann konnten wir sitzen hatten aber unsere Rucksäcke auf den Beinen – was gewisse skeptische Blicke von den Einheimischen mit sich brachte :-) Aber es war nicht genügend Platz im Bus, um die Rucksäcke in den Gang zu stellen! Auf halber Strecke machte der Bus zum Glück einen Stopp von ein paar Minuten und so haben wir die Rucksäcke schnurstracks aufs Dach des Buses befördert! So war die Reise doch einiges angenehmer!

1 Kommentar

  1. jacqueline

    Hallo “verlorener Sohn” Ich bin froh, wieder von Dir zu lesen. Bist ja schliesslich kein Zwilling, wo’s einmal so und einmal so ist. tja, tja irgendwie scheint Indien Spuren bei Dir zu hinterlassen…Segs wies well, wänns Dir guet gaht, gahts mir au guet. Also, pass uf Dich uf! Bis gli…liebi Grüessli vo Dihei, ich mein so ganz allgemein vom linggä Züriseeufer und ganz bsunders vo dr Au vo Dim Mami

Einen Kommentar schreiben

(* diese Felder und das Kommentarfeld müssen ausgefüllt werden!