Mit dem Sleeperbus von Bundi nach Udaipur

Letzte Nacht hatte ich meine Premiere mit dem Sleeperbus! Sleeperbus muss man sich so vorstellen, dass unten normale Sitze sind und darueber kleine Boxe, in denen man schlaeft…

Es war definitv bequemer als im Sitzen, aber die Box war mir mit ca. 170cm halt doch etwas zu kurz… Mit angewinkelten Beinen ging es dann um 23.00 los und bereits um 6.00 traffen wir in Udaipur ein!

Ein paar Tage in Bundi

Nach der langen Busfahrt machten wir uns auf die Suche nach einer geeigneten Unterkunft und klapperten sicherlich ueber 6 Hotels ab, bis wir eines fanden, bei der Preis\Leistung passte und ein entsprechendes Zimmer frei war!

Tja, die warme Dusche waehrend 24 Stunden stellte sich dann aber als ein falsches Versprechen heraus… Bundi hat von 8.00 bis 12.00 kein Strom… und der Generator des Hotels reicht nur fuer das Licht, aber nicht fuer den Wassererhitzer… Tja, am zweiten Tag wussten wir das dann auch…

Geld wechseln in Bundi….

Die ersten 100 $ waren verbraucht uns somit war es fuer mich hoechste Zeit, wieder Geld zu wechseln! In Mandu war dies leider nicht moeglich und so machte ich mich in Bundi auf die Suche.

Sind in der Schweiz Banken doch recht gut zu erkennen, so kann ich das zumindest fuer Bundi nicht behaupten… Als ich dann die erste Bank sah, stellte sich sogleich die Frage, wo der Eingang nun genau ist und ob die Bank ueberhaupt geoeffnet hat.

Von Mandu nach Bundi

In Mandu verliessen wir unser nettes Hotel um 14.00 um noch “im Zentrum” was zu essen, bevor wir ca. 3 Stunden im Bus sitzen wuerden. Kurz vor 15.00 eroberten wir dann unsere Plaetze im Bus und ich verstaute meinen Rucksack in einem grossen Plastiksack im “Kofferraum” des Buses (beim letzten Mal war mein Rucksack mehr als nur staubig…)

Tage in Mandu

In Mandu haben wir uns als lokales Fortbewegungsmittel fuer Fahrraeder entschieden (Fuer mich wohl ca. 10 Jahre her, seit ich das letzte Mal auf einem Rad sass – aber das verlernt man ja nie ;-) ) Am ersten Tagen nahmen wir sie vom Hotel und haben den Preis auf 30 Rupien ausgehandelt, am zeiten Tag haben wir welche im Dorf fuer die Haelfte gemietet – allerdings waren die noch unbequemer…

Mandu hat uns durch die vielen alten Tempel etc sehr gut gefallen. Einige werden im Moment auch restauriert und der Tourismus soll Mandu zu mehr Arbeitsplaetzen und Geld verhelfen. Wie das aber genau gehen soll, wollte unser Major auch nach seiner zweiten Flasche Rum nicht erklaeren (oder konnte es nicht?!)

Auf alle Faelle haben wir die Ruhe genossen und die fantastischen Bauten, die zum Teil riesig waren. Ein Ort, der auf alle Faelle ein Besuch wert war!!! (Nur das Bier war recht teuer :-) )

Von Dhar nach Mandu

Um sechs sind wir aufgestanden (jaja, ich weiss, dass wird jetzt einige erstaunen…) um den ersten Bus um sieben nach Mandu zu nehmen. Tja, der erste Bus war dann aber erst um 8:00… weiter verwirrend war, dass die Locals immer sagten, 8pm. Auf unser Nachfragen aber dann meinten: “jaja, um 8pm am Morgen”. Entweder hab ich was falsch verstanden oder die bringen PM und AM arg durcheinander.

Weiter nach Mandu (oder halt doch nur bis Dhar…)

Heute versuchten wir, unsere Reise von Bhopal nach Mandu fortzusetzen. Das Zugticket nach Indore hatten wir uns ja gleich bei der Ankunft besorgt und so mussten wir nur noch auf den Zug warten… Der kam dann nach 1 1\2 Stunden Verspaetung auch an und wartete locker nochmals 30 Minuten im Bahnhof. Musste wohl warten, bis die Strecke wieder frei war?

Ausflug nach Sanchi

Mit dem oeffentlichen Bus machten wir uns auf den Weg von Bhopal nach Sanchi (ueber Schotterpisten) um die Stupas zu besichtigen. Nach gut zwei Stunden sind wir dort durchgeschuettelt angekommen und unsere Ohren vernahmen Musik aus einem Hindu-Tempel. Dort angekommen, bat man uns sofort herein (nach dem wir unsere Schuhe auszogen und die Haende wuschen). Kaum drinnen, verpasste man uns einen roten Punkt auf die Stirne und lud uns ein, an der Zeremonie teilzunehmen – was wir natuerlich nicht ablehnen konnten und es hat sich wirklich gelohnt!

Zugfahrt von Delhi nach Bhopal

Nun war es also soweit! Meine erste Zugfahrt in Indien! Ganz alleine sass ich anfangs in meinem “Abteil”. Zum Gang hin konnte es nur durch einen Vorhang abgeschirmt werden (2. Klasse halt, aber dafuer war der Preis mit 1100 Rupien gerade noch OK). Als der Zug losrollte, bezog dann aber noch eine Mutter mit ihren beiden Kindern das Abteil. Die waren alle sehr angenehm und gaben mir auch noch ein paar Tipps zum Zugfahren in Indien :-)

lessons learned #4 “Professor in Delhi”

Da Natalya und ich verschiedene Zuege hatten, begleitete ich sie zu ihrem um mir das Schauspiel einmal anzuschauen. Ich war echt ueberrascht, wie lange die Zuege in Indien sind! Mit etwas Hilfe haben wir dann aber das richtige Abteil gefunden.

Als ich mich zurueck auf den Weg zur Wartehalle machte, sprach mich ein “Professor” an und lud mich ein, mit ihm etwas zu trinken. Ganz geheuer war es mir ja nicht, da mein Zug auch bald fahren wuerde und ich nur eine Stunde Zeit hatte, bis ich bei der Plattform sein musste. Er machte aber einen recht netten Eindruck und wollte auch nur in ein Restaurant in der naehe des Bahnhofs aufsuchen. Ploetzlich sassen wir dann aber in einem TucTuc :-)