Tage in Pushkar

Die vergangenen drei Tage hab ich in Pushkar verbracht, das ein sehr mystischer Ort haette sein sollen – irgendwie hat es nicht ganz auf mich gewirkt… Aber das Hotel Evrest ist ein angenehmer Ort und dort hab ich auch Stephan kennengelernt mit dem ich die vergangenen Tage spannende Gespraeche und Diskusionen hatte. War echt schoen, wiedereinmal fuer ein paar Tage Schwyzerduetsch rede z’choene :-)

Die meiste Zeit haben wir im Hotel auf dem Rooftop verbracht oder in userem “Stamm-Kaffi” Enigma. Die freundliche Besitzerin und das Superessen haben es uns dort angetan! Die Pizzas und Pasta verdienen ihren Namen (zumindest fuer die hier vorhandenen Moeglichkeiten ;-) ) Zudem hat das Lokal auch immer recht lange offen, was uns immerwieder erst zu spaeter Stunde ins Hotel zurueckkehren liess – zum Leid unserer Gastfamilie, die wir jedesmal wieder wecken mussten, um Einlass zu bekommen. Aber wir sind es uns einfach nicht mehr gewohnt, dass irgendetwas nach 22.30 noch offen ist…

Gesten Nachmittag haben wir kurzentschlossen einen Ausflug nach Ajmer gemacht und uns diese etwas groessere Stadt angeschaut. Eindruecklich war vorallem der Janistentempel mit der doppelstoeckigen Halle, die mit goldenen Modellen vollgestellt war. Die Modelle zeigen, wie sie sich die Welt in der Antike vorstellten. Das ganze hatte etwas aus einem Sci-Fi-Film – ziemlich abgehobene Sache.

Anschliessend wandten wir uns wieder irdischeren Dingen zu und machten uns auf die Suche nach einem Restaurant um gemuetlich wiedereinmal ein Bier zu trinken… Die stellte sich als schier unloesbare Aufgabe heraus… Nach ueber einer Stunde fanden wir dann “unser Gold” in einer schumrigen Hotelbar :-)

Den Abend liessen wir dann wieder im Enigma bei Ginger-Honey-Lemon-Tea und weiteren Gespraechen ausklingen…

3 Kommentare

  1. Silbermann

    Lieber Michiji,

    also das mit den Jains musst du zu Hause noch einmal nachlesen.
    Leider hat Pushkar seinen Zauber verloren. Durch die engen Gassen brausen
    Motorräder, dass man nur noch springen kann. Israelische Touristinnen lassen ihr Brüste schauckeln, es kann einem übel werden.
    Auch das Verlangen nach Pizza und Pasta ist bedenklich.
    Ich frage mich warum die Ruckis nach Indien reisen, die Pizza ist doch in Basel viel besser !
    Namaskar Jonathan

  2. Michael

    Namaste Silbermann

    Also laut dem Lonely Planet ist der Tempel in Ajmer ein Janistentempel. Anyway, das Ding hat mir gefallen!

    Ich kenne Pushkar leider nicht von frueher und kann somit auch nicht beurteilen, ob es seinen Zauber verloren hat. Klar, es hatte ein paar Motorraeder aber im Vergleich was ich sonst in Indien bis jetzt gesehen habe, war das nichts!

    Ich finde das Verlangen nach Pizza und Pasta nicht sonderlich bedenklich, da ich in der Schweiz ja auch nicht jeden Tag die schweizerische Kueche geniesse und auch zu Hause die Abwechslung schaetze. Wenn ich natuerlich nur zwei Wochen in einem Land waere, wuerde ich auch versuchen, soviel wie moeglich von den lokalen Spezialitaeten zu probieren!

    Ob die Pizza in Basel besser ist, kann ich nicht beurteielen, ich wohne in der naehe von Zuerich ;-)

  3. Michi’s Travel Blog » Blog Archiv » Ravioli oder so…

    [...] bevor jetzt wieder jemand einen Vortrag wegem Essen haelt, verweisse ich gleich hierher… zu meinem [...]

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