Von Udaipur nach Jodhpur

Mit Wehmut haben wir Udaipur verlassen :-( Das Hotel direkt am See war einfach zu gemuetlich…

Wir hatten Glueck und konnten mit dem Finnen mitfahren – sein Fahrer war zwar am Anfang nicht soo begeistert, hat uns dann aber doch einsteigen lassen.

Erste Station war Kumbalgarh, das ca. 84 km von Udaipur entfernt ist und auf ca. 1100 Meter liegt. Nur schon die Fahrt war ein Erlebnis! Mit dem Auto haben wir viel mehr gesehen, als vom Bus aus! Die Berge hoch und runter – fast wie in der Schweiz :-)

Das Fort in Kumbalgarh war mehr als eindruecklich! Die Mauern rundherum sind ueber 36 Km lang und ueberall hat es wieder kleine Tempel. Der Fahrer wollte aber uns nur eine Stunde Aufenthalt gewaehren, da wir noch weiter mussten und er nicht in der Nacht fahren wollte. Somit haben wir uns auf die Tempel beim Eingang und den Palast als solches beschraenkt. Die Aussicht von da oben war herrlich!

Mit etwas Verspaetung kamen wir zum Auto zurueck und mussten uns Schimpfis anhoeren :-) Ok, der Fahrer ist aelter als wir, aber wir bezahlen ihn ja auch – und es war nicht mal ne halbe Stunde!

Irgendwie hatten wir anschliessend im Auto das Gefuehl, er versuche die “verlorene” Zeit wieder hereinzufahren – Er war bedeutend schneller unterwegs als vorher. Dies hielt mich jedoch nicht von einem kleinem Schlaefchen ab :-) Geweckt wurde ich dann in Ranakpur fuer eine weitere Tempelbesichtigung. Der Tempel war recht schoen, aber extra von Udaipur aus waere ich nicht hergefahren…

Knapp konnten wir uns durchsetzen, dass wir noch zum Lunch durften und schon ging es wieder weiter. Diesmal mit Schlafverbot fuer mich auf dem Beifahrersitz… sonst muesse ich hinten Platz nehmen. Tapfer hab ich versucht mich wachzuhalten, was mir auch gelungen ist.

In Jodhpur ging dann die Suche nach einem Hotel los. Bei denjenigen, die uns interessierten schien er aber nicht auf der Provisionliste zu stehen und so mussten wir uns doch etwas energischer durchsetzen. Schliesslich fanden wir dann im Haveli Guest House unser Zimmer (und es hat heisse Duschen!!!). Das Zimmer ist echt super, aber bis jetzt auch das teuerste.

Kleine Vorwahrnung: Wenn ich zurueck in der Schweiz bin, bitte Abstand halten beim Autofahren – zu euren eigenen Sicherheit. Ich gewoehne mich immer mehr an den indischen Fahrstil ohne Regeln und mit gewagten Ueberholmanoevern inklusivem dichtem Auffahren. Muss mich da wohl in der Schweiz wieder umgewoehnen :-)

2 Kommentare

  1. Caro

    Ciao Michi,

    Mir lönd au ändli öppis vo euis ghöre…. I findes super all Dini Brichtli chönne z’läse – so wüssed mir immer wo Du bisch und wies Dir gaht.
    Also das mit Dinere Reisebegleitig han i immer nonig so begriffe, aber Du wirsch euis das dänn sicher no im Detail verzelle bi dä nächste Glägeheit… *G*….
    Ja, ja Wuschi das mit dä Pünktlichkeit isch nöd nur i dä Schwiiz äs Thema…. gwöhn di lieber rasch drah – vor allem au mit dä Ussicht uf d’Hochziit. Als Trauzüge machts gar kei gueti Gattig wänn Du z’spat bisch… Da müend mer scho no chli drah schaffe!!!! Als Tip mir wärded dänn au nöd nur ä bitzli hässig si – mer wärded Di garantiert Lynche!!! Und wäg äm Fahre – i glaube i übernimme das dänn a dä Hochziit – … *G*…

    Dä Giusi isch am 22. vo London zrugg cho, zwar nöd wie erwarted mit äm Flüger. Äs hät mega Näbel gha in London und so sind praktisch kei Flüg gfloge. Är hät dänn churzfristig entschiede uf dä Zug umzstiege, da si für die nächste 5 Täg kei Wätterbesserig erwarted händ…. Und isch so chtzitig uf d’Wiehnacht di heime gsi…. Ha scho dänkt i müesi ä lei fire…

    I wünsche Dir än guete Rutsch is neui Jahr – hoffentli mit änärä guete Party evt. firets das in Indie gebührend, wänns scho kein richtige Wiehnachtsahlass git…

    Liebi Grüess
    Caro und Giusi

  2. Michael

    Hey, ich wird das mit em Dani scho schaffe, dass mir vor dir und de Domi i de Chile sind ;-) Ich kaenn ja jetzt en immer groesseri azahl vo goetter, wo ich zu ihne baette chan fuer das… (au bim Autofahre- wird wohl au so en chline Altar i mis Auto stelle ;-) )

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