Weitere 230 Kilometer
Nach zwei Tagen in Savannakhet wurde es Zeit für die Weiterreise nach Pakse. Da es hier nicht ganz so viele TucTuc auf der Strasse hat, hab ich im Guesthouse nachgefragt, ob sie mir später eines organisieren können was sie bejahten.
Als ich dann vom Frühstück zurück kam, und eines bestellen wollte, meinten sie ich müsse einfach auf die Strasse stehen und warten… Super, genau das wollte ich ja eben nicht! Hätte ich es vorher gewusst, hätte ich nämlich gleich ein TucTuc nach dem Frühstück aus dem Zentrum zum Guesthouse genommen…
Nächste Überraschung war dann der Ticketkauf: mein Leben wurde doch tatsächlich für 35 Millionen versichert! Naja, allerdings nur in Kipp – somit waren es dann nur ca. 3500 Dollar. (Gut ist nichts passiert, damit wäre ich in der Schweiz wohl nicht weit gekommen…)
Es scheint in Laos, dass je weiter südlich man geht, je einfacher werden die Verkehrsmittel – der Bus erreichte schon fast indischen Standart
Aber die Fahrt dauerte nur ca. 4 1/2 Stunden und das Gepäck war diesmal sogar auf dem Dach.
Kaum sind wir losgefahren, machten wir allerdings schon den ersten Stopp und der Bus wurde wie immer von Verkäufern gestürmt (da könnte wohl in Sachen Geschwindigkeit noch das eine oder andere Anti-Terror-Team was lernen…) Heute waren diverse Käfer und anderes grilliertes im Angebot. Einige verkauften grüne Käfer, die sahen gar nicht so nach Käfer aus mit ihrer Farbe – probiert hab ich die dann aber doch nicht…
In Pakse angekommen ging die Suche nach einer Unterkunft mal wieder los (nein, es wollte mir am Busbahnhof niemand eine Unterkunft verkaufen – man beschränkte sich auf eine Abzocke für den Transport…). Allerdings hat die Qualität der Unterkünfte echt überzeugt! Untergekommen bin ich schliesslich im Pakse Hotel für 14.40$ inklusive Frühstück – allerdings hatte mein Zimmerlein nur ein Fenster in den Gang.
Rucksack in mein Zimmer rein und gleich wieder raus und versucht, eine Tour für morgen zu buchen – soviel Zeit hab ich ja hier in Laos nicht mehr.
Zuerst bin ich bei Green Discovery gelandet – dort bot man allerdings für morgen nichts an. Bei Pakse Travel wurde ich dann dafür gleich unter Druck gesetzt, da die für ihre Tour noch genau eine Person brauchten und die anderen drei Teilnehmer schon ungeduldig auf das Urteil warteten. Da alle drei einen netten Eindruck machten, hab ich mich dann dafür entschieden und so gehen wir also morgen zu viert ins Bolaven Plateau und heute zum kennenlernen erst mal gemeinsam essen.